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Ein turbulentes erstes Halbjahr im Wahlkreis!

Ein turbulentes erstes Halbjahr!

Schon im Januar zeichnete sich ab, dass auch die Verpflichtungen im Wahlkreis weiter zunehmen würden. Neben meiner Abgeordnetentätigkeit in Berlin stehen zahlreiche Wahlkreistermine, Aufgaben im Rahmen meines kommunalen Ratsmandats sowie die tägliche Parteiarbeit an.

Hinzu kommen Ausschuss- und Ratssitzungen sowie Treffen der Parteigremien, an denen ich selbstverständlich gut vorbereitet teilnehmen möchte. All diese Aufgaben lassen sich nicht allein bewältigen. Deshalb unterstützt mich mein Team in vielen Bereichen: bei Social-Media-Beiträgen vom Konzept bis zur Umsetzung, bei der Koordination von Terminen im Wahlkreis, bei der Vorbereitung von Veranstaltungen und bei der Organisation der Wahlkreisfahrten nach Berlin.

Das Wahlkreisbüro in Nümbrecht ist für alle Bürger:innen immer dienstags und donnerstags geöffnet – auch dann, wenn ich selbst nicht vor Ort bin. Meine Mitarbeiter:innen organisieren das Büro und leiten Anfragen gerne direkt an mich weiter.

Als Pate im Parlamentarischen Patenschafts-Programm habe ich im Februar mit den beiden Finalisten aus dem Wahlkreis abschließende Gespräche geführt. Für einen jungen Mann erfüllt sich dank des Stipendiums der Traum, ein Jahr in den Vereinigten Staaten von Amerika zu leben.

Im März hat mein Büro erneut eine Wahlkreisfahrt nach Berlin organisiert. 40 Bürger:innen aus dem Wahlkreis konnten dort ein informatives Programm mit Einblicken in Kultur, Geschichte und Politik sowie einem Besuch des Bundestages erleben. Die Rückmeldungen der Gruppe waren ausgesprochen positiv: Besonders das abwechslungsreiche Programm und die gute Organisation wurden gelobt. Dafür möchte ich mich auch an dieser Stelle herzlich bei meinem Team bedanken.

Das Bundestags-Infomobil hat im April für drei Tage in Gummersbach Station gemacht. Die Bürger:innen hatten die Gelegenheit, sich vor Ort über die Aufgaben und Arbeitsweisen des Parlaments zu informieren.

Der 27. April war in diesem Jahr der EU-Projekttag an Schulen. Dabei liegt der Fokus auf Begegnung und Austausch zwischen Jugendlichen und Menschen aus Politik und Verwaltung. Im Rahmen meines Besuchs an der TOB in Bielstein konnte ich mit Schüler:innen über Europa und mein Mandat sprechen.

Selbstverständlich habe ich auch an der zentralen Mai-Kundgebung des DGB in Gummersbach teilgenommen. Der 1. Mai ist und bleibt ein wichtiger Tag, um deutlich zu machen: Gute Arbeit, faire Löhne, starke Mitbestimmung und soziale Sicherheit fallen nicht vom Himmel. Sie müssen politisch erkämpft, verteidigt und immer wieder erneuert werden. Gerade in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten, wachsender Unsicherheit und zunehmender Angriffe auf den Sozialstaat braucht es eine klare Haltung an der Seite der Arbeitnehmer:innen. Für mich ist klar: Wer jeden Tag arbeitet, muss davon gut leben können. Und ein Sozialstaat, der Menschen schützt, statt sie gegeneinander auszuspielen, ist keine Belastung, sondern eine Grundlage unserer Demokratie.

Die Wanderausstellung des Deutschen Bundestages war im Juli zu Gast im Nümbrechter Rathaus. Bei der gemeinsamen Eröffnung machte der Bürgermeister deutlich, wie wichtig politische Bildung und offene Diskussionen für eine lebendige Demokratie sind. Passend dazu sagte er: „Demokratie lebt davon, dass Menschen Fragen stellen. Deshalb: Steigen Sie mit in die Diskussion ein und sprechen Sie unseren Bundestagsabgeordneten an.“

Die Ausstellung bot vielen Bürger:innen die Gelegenheit, sich über die Aufgaben und Arbeitsweisen des Parlaments zu informieren, Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Besonders erfreulich war, dass auch mehrere Schulklassen kurz vor den Sommerferien die Möglichkeit nutzten, die Wanderausstellung im Rahmen eines Schulausflugs zu besuchen. So wurde Demokratie vor Ort sichtbar und greifbar.

Mein gesamtes Team aus Berlin und dem Wahlkreis ist im Juli in Nümbrecht zusammengekommen, um die zweite Jahreshälfte zu planen und die anstehenden Aufgaben zu koordinieren. Gemeinsam haben wir die nächsten Monate in den Blick genommen, Veranstaltungen vorbereitet, politische Schwerpunkte gesetzt und die Arbeit bis in den Dezember hinein strukturiert. Denn auch wenn der Sommer gerade erst begonnen hatte: Politisch ist das Jahr 2026 bereits auf der Zielgeraden.

Bei aller Planung bleibt im Alltag aber natürlich genügend Raum für das Unplanbare – insbesondere dann, wenn die Deutsche Bahn ins Spiel kommt. Auf meinen Fahrten zwischen Nümbrecht und Berlin sorgt sie mit beeindruckender Verlässlichkeit dafür, dass aus Reisezeit zusätzliche Arbeitszeit wird. Kaum jemand versteht es so konsequent, Termine, Geduld und Fahrpläne gleichermaßen zu dehnen. Dass ein Fahrplan eher als unverbindliche Meinungsäußerung verstanden wird, gehört inzwischen offenbar zum Serviceversprechen.

 

Trotz aller Hektik, Terminfülle und mancher unfreiwilligen Zusatzstunde auf der Schiene bleibt mein Fazit für das erste Halbjahr klar: Es war arbeitsreich, intensiv und manchmal anstrengend – aber vor allem geprägt von vielen Begegnungen, guten Gesprächen und konkreter Arbeit für unseren Wahlkreis. Genau daran möchte ich in der zweiten Jahreshälfte anknüpfen.

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